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Aug 27

Aspartam – ein Süßstoff und seine Nebenwirkungen

 

Aspartam – ein Süßstoff und seine Nebenwirkungen

Süßstoffe sind für Menschen, die auf Zuckerkonsum verzichten wollen oder müssen, oder im Rahmen einer Diät auf Zuckerersatzstoffe zurückgreifen. Einige davon sind auf natürlicher Basis, wie z.B. Stevia, andere sind auf chemischer Basis und gesundheitlich nicht unbedenklich.

Aspartam, auch bekannt unter dem chemischen Namen L-Aspartyl-L-Phenylalaninmethylester ist in seiner Süßkraft ungefähr 200-mal stärker als natürlicher Zucker und kommt dem Zuckergeschmack sehr nahe. In Produkten wie Canderel, Nutra-Sweet, Equal oder Sanecta ist, sowie in fast 9000 Produkten weltweit ist Aspartam enthalten. Viele Produkte die unter dem Label „Light“ oder „zuckerfrei“ laufen haben Aspartam als Inhaltststoff.

Was macht denn nun Aspartam zu einem gesundheitsschädlichen Produkt?

Bei der Aufnahme in den menschlichen Körper zersplittert sich Aspertam in seine Bestandteile und Grundsubstanzen, die unterschiedliche Wirkungen auf den menschlichen Körper haben.

Phenylalanin z.B. verursacht im Gehirn eine Absenkung des Seretoninspiegels, was zu Depressionen und emotionellen Störungen führt. Auch kann dies zu einer Anhäufung von Phenylalanin im Körper führen, was sich auf ein verkümmertes Wachstum auswirken kann. Aus gutem Grund müssen Lebensmittel die mit Aspartam angereichert sind mit dem Hinweis „enthält Phenylalanin“ gekennzeichnet sein.

Dann wäre noch die gefährliche Aspartamsäure. Ein einer medizinischen Studie an der Universität in Mississippi wurde in Studien festgestellt, dass hohe Mengen an Aspartamsäure schwere neurologische Schäden verursachen kann. Dabei können folgende Krankheitsbilder auftreten. MS, ALS, Epilepsie, Alzheimer, Parkinson, Verlust des Hörvermögens, hormonelle Probleme und andere klinische Symptome.

Methanol ist ein weiterer Wirkstoff der im Körper durch Aspartam freigesetzt wird. Das ist insofern gefährlich, weil hier nicht – wie beim Alkohol – durch Ethylalkohol die Wirkung des Methanols abgeschwächt wird. Geringe Mengen von ungebundenem Methanol werden vom Körper gespeichert und verursachen Nervenschäden, insbesondere der Sehnerven.

Aspartam - ein Süßstoff und seine Nebenweirkungen

Aspartam – ein Süßstoff und seine Nebenweirkungen

Beim Abbauprozess von Methanol wird Formaldehyd und Ameisensäure freigesetzt. Formaldehyd ist uns bekannt als Toxin, dass Allergien, Haut- und Atemwegserkrankungen und Krebs auslösen kann. Gedächtnisverluste, Schwächung der Kontrazentrationsfähigkeit und Schlafstörungen sind ebenfalls zu beobachten. Formaldehyd ist nichts anderes als ein Gift, das entweder akut und in großer Menge zum Tode führen kann oder, wenn es über längeren Zeitraum aufgenommen wird, schwere Schäden am Körper anrichten kann.

Es gibt Berichte, dass der dauerhafte Genuss von aspartamhaltigen Produkten eine MS-Erkrankung vortäuscht, die mit Muskelschmerzen, Gefühllosigkeit in Armen und Beinen, Panikattacken, verwaschener Sprache und Gedächtnisschwund einhergeht. Fälschlicherweise wird aufgrund der klinischen Symptome eine MS-Erkrankung angenommen. Wenn eine dieser Symptome auf Aspartam zurückzuführen ist, dann verschwinden diese schlagartig, wenn die Zufuhr des Aspartams auf null gesetzt wird.

Diabetiker sollten auf die Einnahme von Aspartam verzichten, da der Blutzuckerspiegel nicht gesenkt, sondern eher durcheinander gebracht wird und entweder starke Unterzuckerung oder hohe Blutzuckerspitzen bis zum diabetischen Koma herbeiführen kann.

Allgemein ist anzumerken, dass durch bloße Einschränkung des Zuckerkonsums bereits viel zum Besseren gewendet werden kann. Wenn, dann sollten natürliche Süßungsmittel verwendet werden. Allerdings ist Süßes auch Gewöhnungssache, das sich auch wieder mit „gutem Willen“ abgewöhnen lässt. Auf alle Light-Produkte sollte man verzichten, natürlich auch auf Cola light und zuckerfreie Angebote die den Zuckeraustauschstoff enthalten.

Lieber doch mal ein Stück Zartbitter-Schokolade oder ein Stück Kuchen, wenn die Lust auf Süßes überhandnimmt und dafür weniger Zucker in den andere Produkten.

Bettina Ehrling

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2 Kommentare

  1. Ralf Heidenreich

    Hallo Bettina, ich finde, das Dein Beitrag sehr wichtig ist. Mein Kollege hat mich mal auf Aspartam aufmerksam gemacht. Seinerzeit habe ich nicht geglaubt, das so ein giftiges Zeug in unseren Lebensmitteln ist. Es gibt auch eine nicht geringe Anzahl von Videos, die die Gefährlichkeit auf zeigen. Somit haben die Leute, die abnehmen wollen und sich Light Produkte reinziehen, ein mittelschweres Problem oder?
    Ich selber verzichte seitdem auf Zeug, wo Aspartam drin ist.
    Auf jedenfall DANKE für diesen Beitrag
    Freundliche Grüße
    Ralf Heidenreich

    1. Bettina Ehrling

      Hallo Ralf, ja leider ist es so. Ich habe auch viele Jahre gedacht, ich tue mir etwas Gutes und eigentlich war das Gegenteil der Fall. Ich habe inzwischen meine Ernährung umgestellt. Ganz auf alles verzichten will ich nicht, aber wenn man sich über einige Dinge im Klaren ist, dann kann man schon vieles vermeiden, was nicht wirklich gesund ist. Ich bin gerade dabei ein interessantes Buch zu lesen: „Weizenwampe: Warum Weizen dich macht?“ http://bit.ly/1ed28Zp
      Der Weizen, den wir heute in fast all unseren Lebensmitteln finden, hat nichts mehr mit dem Weizen zu tun, den es noch 1950 oder 1960 gab. Der heutige Weizen ist genmanipuliert und für die Massenproduktion in der Landwirtschaft gezüchtet, um schnell viele Menschen satt zu machen. Und es gibt noch keine verlässlichen Langzeitstudien, die aufzeigen, was dieser Weizen im menschlichen Körper bewirkt.
      Inzwischen gibt es etliche Ärzte, die auf dieses Problem aufmerksam geworden sind und ihren Patienten empfehlen, auf Weizen und Gluten möglichst zu verzichten mit beachtlichem Erfolg. Viele Krankheitsbilder verbessern sich bzw. die Patienten werden wieder gesund.
      LG. Bettina

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