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Jul 19

Crashdiäten sind gefährlich

Crashdiäten sind gefährlich

Was versteht man unter Crashdiät? Es bedeutet, dass man in sehr kurzer Zeit ein super Ergebnis erzielt. Ist das wirklich so und wie wirkt sich das auf die Gesundheit aus? Crash bedeutet, dass man sich in die Diät hinein hungert und somit in kurzer Zeit die übergewichtigen Pfunde verliert. Man wird schwach und ist vermehrt entwässert. Nach dieser Diät erhält man sein Gewicht zurück und die ganze Mühe ist umsonst. Man ist sogar verärgert und frustriert. Da das Ergebnis nicht anhält, entwickelt man einen Ekel vor sich selbst, da man denkt, dass man Schwäche gezeigt hat. Dabei ist man nicht selbst das Problem, sondern man sollte erkenne, dass man sich für die falsche Diät entschieden hat.

Diese Art Diäten können sogar zu Alkoholismus, Bulimie und Anorexie führen und es gab sogar Fälle, wo die Personen, die so eine Diät gemacht haben, gestorben sind.

Es geht bei den Crashdiäten hauptsächlich um Nulldiäten und mangelhafte Ernährung. Der Zeitraum beträgt etwas mehr als eine Woche. Aber wann wirkt eigentlich eine Diät? In den ersten 7 Tagen verliert man nur Wasser und Muskelmasse. Der Körper verwendet durch das Hungern das Eiweiß, das für den Muskelaufbau notwendig ist. Einer unserer lebenswichtigsten Muskeln ist unser Herzmuskel. Wenn man bedenkt, dass bei dieser Diät Eiweiß aus der Herzmuskelmasse entzogen wird. Das Glykogen entwässert den Körper 4-mal mehr als normal und der Körper verliert wichtige Mineralstoffe. Die Wirkung einer guten Diät beginnt erst am Ende der zweiten Woche.

 

SOS auf der Waage

Fett kann nicht verbrannt werden. Das kann nur durch sportliche Betätigung geschehen. Dazu ist man dann zu schwach. Man verliert zwar Gewicht, aber das kommt nach der Diät noch höher zurück.

Der Körper hat in der kurzen Zeit gelernt, auf Sparflamme zu schalten und holt sich nun die entbehrten Nährstoffe schnellstmöglich zurück und legt sogar einen Speicher an, um einem erneutem Mangel vorzubeugen. Deshalb führen die angelegten Speicher dazu, dass man sogar noch mehr zunimmt, als man vor der Diät gewogen hat. 

Die Crashdiät kann zu Entzündungen und Erkrankungen der Organe bis hin zum Tod führen. Außerdem könnte es zum Beginn einer Magersucht, eine psychischen Störung, kommen.

Es gibt zwei Arten der Magersucht. Die eine ist die Verweigerung der Nahrung und die andere, wo das Gewicht außerdem noch durch Erbrechen reduziert wird. Bei Nichtbehandlung führt die Krankheit zum Tod.

Besonders Prominente lassen sich gerne auf eine Crashdiät ein. Dieser Gesundeitswahn führt zu krankhaft ausgemergelten Erscheinungen und wird als Starkrankheit ( Orthorexie ) bezeichnet. Einige Prominente ernähren sich nur von Körnern. Sie verzichten also auf eiweißhaltige Produkte, was zu Mangelerscheinungen von Zink, Kalzium und Jod führt. Es entsteht unweigerlich Osteoporose, die jede Frau zu vermeiden sucht, aber von solchen Prominente bewusst herbeigeführt wird. Da kann man wirklich nur von psychischer Krankheit sprechen.

Eine andere Art der Crashdiät ist: Wodka trinken, statt Essen. Alkohol ist bekannt für seine stark entwässernde Wirkung. Es kann zu schmerzhaften Gichtanfällen kommen und die Leber freut sich auch nicht gerade über die alkoholischen Attacken.

Laut Paracelsus ist alles, was übertrieben wird, Gift für den Körper. Das können Diäten, Medikamente, Trink- und Essgewohnheiten und sogar Sport sein.

Bettina Ehrling

 

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